Was tun soziale Plattformen mit den Daten meines Kindes?

Zuerst sollte ihnen klar sein, dass die Daten ihres Kindes nicht nur für seine Freunde sondern auch für Suchmaschinen sichtbar sind. Je nachdem wie die Privatsphäreeinstellungen bearbeitet wurde, können also auch andere lesen was geschrieben wird. Vornehmlich sind das natürlich Google und co, die sämtliche Daten auslesen auf die sie zugreifen können und somit für alle einsehbar machen. Suchmaschinen leben davon so viel wie möglich zu „indizieren“. Genauso wie soziale Plattformen davon leben Informationen und Daten auszutauschen.

Das Gesetz sieht zwar vor, dass Daten nicht an dritte weiter gegeben werden dürfen aber meist ist es ihr Kind selbst, das Informationen über sich an dritte weitergibt, indem es z.B. Apps Zugriff auf die eigenen, persönlichen Daten gewährt oder diese bei Gewinnspielen leichtfertig herausgibt.

Datenschutzbestimmungen und AGB der jeweiligen Plattform geben Aufschluss über ihr Vorgehen mit den Daten ihres Kindes.

Hier erfahren sie auch wie mit den Inhalten umgegangen wird, die ihr Kind verbreitet. In der Regel bleiben Fotos, Texte oder Videos Eigentum des Nutzers aber ein genauer Blick in die Nutzungsbestimmungen zeigen oft, dass Gegenteil. So behalten sich einige Betreiber vor, ihre Fotos an Dritte weitergeben zu „dürfen“. Sobald ihr Kind diesen Bedingungen zustimmt überträgt es somit auch gleichzeitig die Rechte seiner Inhalte an den Plattformbetreiber.

Ein Gespräch mit ihrem Kind sollte ihm Aufschluss darüber geben, dass mit allem was verbreitet wird Vorsicht geboten ist. Die Frage ist deshalb nicht nur „Was tun soziale Plattformen mit den Daten meines Kindes?“ sondern auch „Was mache ich mit meinen Daten?“

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Krababl

Ich schaue dem Internet in die Hose und schreibe nieder, was ich alles so für euch herausfinde.

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