Ausmisten – diesen großen Fehler macht jeder!

Ich bin mir sicher, auch du machst beim Ausmisten und Aussortieren immer wieder denselben Fehler! Dieser verlangsamt deinen Fortschritt und du gibst auf! Aber keine Sorge! Heute verrate ich dir den größten Fehler, den garantiert jeder beim Ausmisten macht!

Jeder, der mit Unordnung zu kämpfen hat, kann dir sagen, wie schwer es ist, Dinge loszulassen und auszumisten. Wenn wir nicht damit kämpfen würden, hätten wir überhaupt keine Unordnung!

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Ausmisten leicht gemacht

Ausmisten ist nicht schwer, wenn du diesen Fehler nicht immer wieder machst

Das mag seltsam klingen, aber es ist wirklich einfach: Hör auf, Sachen, die du aussortieren möchtest, anzufassen!

Ich weiß, du denkst jetzt sicher „Warum soll ich meine Sachen nicht anfassen und vor allem wie soll ich sie denn loswerden, ohne sie zu berühren?“

Der Grund ist: Unser Tastsinn ist extrem stark. Ich habe vor kurzem einen Artikel darüber gelesen, wie Apple Stores ihre Computerbildschirme gezielt so anordnen, dass die Kunden sie für sich anpassen müssen, was natürlich erfordert, dass die Kunden die Produkte berühren!

In diesem Artikel wurde festgestellt, dass je mehr wir mit einem Produkt umgehen, desto mehr sind wir bereit, dafür zu bezahlen… manchmal bis zu 60% mehr!

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Einige weitere Highlights aus dem Artikel möchte ich dir heute mit an die Hand geben, sie haben mich umgehauen:

  • „Wenn es um physische Dinge geht, kann das bloße Berühren eines Produktes bzw. Gegenstandes dazu führen, dass man emotional stärker daran gebunden wird.“
  • „Je länger du ein Objekt berührst, desto größer ist der Wert, den du ihm zuweist.“
  • „Wenn du dir neue Gegenstände kaufst, verbindest du sofort einen gewissen Wert mit ihnen, was es für dich schwieriger macht, sie in der Zukunft aufzugeben. Diese psychologische Verbindung zu den Dingen ist es, die zur Anhäufung von Gegenständen führt.“

Das ist heftig oder? Ehrlich gesagt, meine eigenen Erfahrungen mit dem Thema Ausmisten unterstützen diese Schlussfolgerungen. Meistens sehe ich irgendwelche Dinge, die ich ausmisten möchte, aber in dem Moment, in dem ich ihn in die Hand nehme, fange ich an, nervös zu werden. Ich fange tatsächlich an, mich schuldig zu fühlen, wenn ich über das Geld nachdenke, das ich verschwendet habe, um es zu kaufen oder wie sich die Person, die es mir geschenkt hat, fühlen würde, wenn ich das Ding nun entsorge. Ich fange an, sämtliche Gründe aufzulisten, die ich brauche, um dieses Teil zu behalten. In diesem Moment ist die Tatsache, dass ich diesen Gegenstand noch nie benutzt habe und er im Chaos des Hauses verloren gegangen ist, völlig irrelevant. Tja, so wird der Stapel aber nicht kleiner. Das Zuhause bleibt unübersichtlich. 

Die gute Nachricht ist, dass es ein paar Möglichkeiten gibt, dieses Problem zu umgehen:

Suche dir einen „Ausmist-Kumpel“

Finde jemanden, der bereit ist, dir beim Aufräumen und Aussortieren zu helfen. Vielleicht kannst du ihm im Gegenzug auch einmal aushelfen. Oft hilft uns die Meinung eines Aussenstehenden – warum dann nicht auch hier? Ein Freund hat nicht die gleiche emotionale Verbindung zu den Gegenständen in deinem Haus, wie du es hast. Lass ihn also deine Sachen ausmisten, die du ihm mitteilst, du wirst sehen, es funktioniert!

Wenn du keinen „Ausmist-Kumpel“ finden kannst oder dich zu sehr schämst, jemanden um Hilfe zu fragen, versuche diese Taktik:

Ausmisten im Terminator-Modus

Wenn du den Film Terminator kennst, weißt du, dass er, wenn er in ein neues Gebiet kommt, die Umgebung untersucht. Er tut dies völlig ohne Emotionen, denn… er ist ein Roboter, aber auch er hat eine Aufgabe zu erledigen. Wir müssen uns selbst als eine Art Terminator sehen. Scanne also deine Umgebung und entscheide dann, was bleiben und was gehen soll – und zwar bevor du diese Gegenstände berührst. Das Berühren eines Gegenstandes macht es nur umso schwieriger, ihn loszulassen, weil wir am Ende nicht nur mental mit dem Loslassen fertig werden müssen, sonder auch physisch!

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Die „Heiße Kartoffel“

Im schlimmsten Fall, wenn du wirklich nicht anders kannst und einen Gegenstand berühren musst oder versehentlich danach gegriffen hast, bevor du sein Schicksal entscheidest, behandle ihn wie eine „heiße Kartoffel“! Lenke dein inneres Kind und tue so, als wären deine Gegenstände aus Lava oder in Flammen. Die Zeitspanne darf nicht länger als 2-3 Sekunden sein. Je kürzer du die Sachen in deinen Händen hältst, desto weniger bist du versucht, sie zu behalten.

Lass es uns in dieser Woche versuchen! Welche Technik wirst du anwenden?

Ausmisten - diesen großen Fehler macht jeder! Heute verrate ich dir den größten Fehler, den garantiert jeder beim Ausmisten macht! #ausmisten #aussortieren #haushalt #aufräumen #minimalismus #blogalong

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Gianna

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