Blog Post Checkliste: Auf diese 13 Dinge solltest du vor dem Veröffentlichen achten!

Du hast dir vor kurzem deinen eigenen Blog eingerichtet und postet nun regelmäßig? Sehr gut! Heute habe ich dir eine Blog Post Checkliste zusammengestellt, die dir dabei helfen kann, deinen Blog noch weiter zu verbessern und deinen Traffic zu erhöhen.

In diesem Blogbeitrag teile ich 13 Dinge mit dir, die du tun solltest, bevor du einen neuen Artikel veröffentlichst.

Klar musst du nun nicht jedes Mal akribisch diese Liste durchgehen, aber du kannst dennoch immer wieder einmal einen Blick darauf werfen.

Tipp: Nach jeden fünf neuen Artikeln, die du veröffentlicht hast, kannst du dir diese Checkliste noch einmal genau durchlesen.

Es mag dir anfangs als viel zu viel aussehen, aber sobald du in deinen eigenen Workflow kommst, wird es immer einfacher und du schneller und besser.

 

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Auf diese 13 Dinge solltest du vor der Veröffentlichung deines Blog Posts achten

 

Schritt 1: Überlege dir einen einprägsamen Titel

Diesen Tipp hast du wahrscheinlich schon 100 Mal gehört oder? Aber er ist wirklich wahr! Ein einprägsamer Titel ist der Schlüssel, um Menschen dazu zu bringen, deinen Beitrag zu lesen. Es ist dein Ticket für mehr Traffic und mehr Abonnenten.

Ein überzeugender und beschreibender Titel wird die Aufmerksamkeit der Leute besser erreichen, als einer, der nicht so aussagekräftig ist. Die beschreibenden Schlüsselwörter eignen sich auch hervorragend für Suchmaschinen. Du bekommst einen Anstieg in den Rankings, indem du Keywords in deinen Titel und an anderen Stellen deines Posts einbaust, auf die ich später noch näher eingehen werde.

Schritt 2: Dein Beitrag sollte einfach zu lesen sein

Jedes Mal, wenn ich einen Beitrag lese, der wie ein Kapitel in einem Buch aufgebaut ist, denke ich mir „Puuuuh… Zeitfresser!“

Das Ding ist, dass Leute im Internet meistens nach etwas suchen und so scannen sie deine Beiträge, um zu erfahren, ob du ihnen mit deinem Artikel helfen kannst. Wenn dies der Fall sein könnte, werden sie deinen Beitrag lesen. Teile also deine Texte immer in Abschnitte auf. So fällt es dem Leser leichter, alles durchzulesen.

Hier ein paar Beispiele, wie du deinen Text aufbereiten kannst:

Verwende Aufzählungszeichen und Untertitel: Wenn du WordPress verwendest, formatierst du deine Untertitel mit einem H2-Tag, so dass sofort auffällt, dass es sich hier um einen Untertitel handelt. Ausserdem hast du so wieder eine kleine Unterteilung deines Textes geschafft.

Verwende kurze Sätze und Wörter: Kurze Sätze, kurze Absätze, kurze Wörter, das ist es, was Leser wollen. Die Leser lesen viel eher weiter, wenn auf der Seite etwas Leerraum ist. Ausserdem sind kurze Wörter leichter zu verstehen und zu verdauen, als längere Wörter. Verwende z.B. „hart“ statt „schwierig“ oder „herausfordernd“.

Schreibe eine gute Einleitung: Die ersten paar Sätze deines Posts müssen den Leser schon fesseln. Deine Einleitung sollte lang genug sein, um eine Geschichte zu erzählen und Interesse zu wecken und gleichzeitig zu den Hauptpunkten deines Posts führen. Bonus: Wenn du in der Einleitung noch deine Keywords mit einbaust, ist es perfekt, es muss aber nicht sein. Wenn es funktioniert, super! Wenn nicht, fügst du deine Keywords dort hinzu, wo sie am Besten in deinen Beitrag passen.

Versuche, deine Einleitung auf drei oder vier kurze Absätze zu beschränken. Ich habe oft Einleitungen geschrieben, die entweder viel zu lang oder auch zu kurz waren. Ich bin mir sicher, dass bei den längeren Einleitungen schon einige Leute eingeschlafen waren, bevor sie überhaupt zu meinem Hauptanliegen gekommen sind.

Schritt 3: SEO im Artikel

Was wäre eine Blog Post Checkliste, ohne SEO zu erwähnen?

Wenn du bloggst, musst du über zwei Dinge nachdenken: Bloggst du für echte Menschen oder bloggst du für SEO? Obwohl Keywords echt nervig sein können, solltest du trotzdem darüber nachdenken.

Grundsätzlich kannst du Keywords an sechs Stellen in deinem Post einfügen:

  • in der Überschrift
  • in der URL (für WordPress, das ist der Permalink)
  • in der Meta-Beschreibung
  • in den Zwischenüberschriften (H2-Tags)
  • in deinem gesamten Inhalt
  • in deinen Bildtiteln (ändere den Standardnamen in einen mit einem Keyword)

Ich empfehle das Yoast SEO Plugin für WordPress zu installieren. Es ist hier sehr einfach, das Fokus-Keyword und die Meta-Beschreibung hinzuzufügen.

Ausserdem siehst du mithilfe dieses Plugins auch, was du noch optimieren solltest, z.B. das Hinzufügen von Keywords zum Inhalt, H2-Tags usw.

Schritt 4: Korrekturlesen

Ich muss zugeben, das war immer einer meiner Fehler. Ich war ziemlich schlampig und schrieb viel zu schnell auf der Tastatur und steckte all meine Hoffnung in die Autokorrektur.

Und natürlich weißt du, dass du Korrektur lesen solltest. Das ist ein Kinderspiel, oder? Dennoch finde ich, dass ich meine Beiträge millionenfach Korrekturlesen kann und immer noch Tippfehler finde. Nicht so cool.

Als Blogger können wir es uns eigentlich nicht leisten, schlampig oder schlecht zu arbeiten, wenn wir ernstgenommen werden wollen.

Was kannst du also tun?

Lasse deine Beiträge von jemand anderem überprüfen, speichere vorher alles als Entwurf ab und wenn dann alles ok ist, kannst du den Artikel veröffentlichen. WordPress zeigt dir im Bearbeitungsfenster allerdings auch die meisten der offensichtlichen Tipp- und Grammatikfehler an.

Nun musst du nur nochmal selbst deinen Beitrag durchgehen, denn ab und zu übersieht WordPress einzelne Fehler. Zum Beispiel habe ich „und oder“ geschrieben, obwohl ich einfach nur „und“ schreiben wollte. Fehler wie diese sind für Programme schwerer zu erkennen und benötigen menschliche Augen.

Schritt 5: Füge SEO-optimierte Bilder hinzu

Füge deinem Blog Post Bilder hinzu.. so trennst du deinen Text automatisch und hilfst dabei, ihn leichter zu lesen. Wenn du in einem Beitrag erklärst, was zu tun ist, mache ein paar Screenshots und versehe sie mit Hinweisen und Kommentaren, die beim Erklären helfen.

Stelle sicher, dass die von dir erstellten Bilder Markenzeichen sind und zu deinen Farben, Schriftarten und zum kompletten Design passen. Du kannst dir gerne Vorlagen erstellen, wenn du das möchtest. Ein wenig Vorbereitung wird dir mit jedem Post viel Zeit einsparen und du erlangst einen Wiedererkennungswert.

SEO-optimiert bedeutet, den Bildnamen in etwas wie „blog-post-checkliste.jpg“ zu ändern. So hast du auch gleich wieder ein passendes Keyword untergebracht.

Schritt 6: Minimiere deine Bilder

Die Geschwindigkeit deiner Seite ist wichtig, sowohl für SEO als auch für deine Leser. Wenn dein Artikel zu langsam lädt, wird keiner deinen Artikel zu Ende lesen. Viele Leser werden ungeduldig, wenn sie mehr als zwei oder drei Sekunden warten müssen. Ich empfehle deshalb, alles zu tun, dass dein Beitrag so schnell wie möglich geladen wird.

Eines der Dinge, die die Seitengeschwindigkeit wirklich beeinträchtigen können, sind große Bilder. Es gibt glücklicherweise tolle Plugins, wie TinyPNG, die du dir installieren kannst. Dieses Plugin komprimiert deine Bilder automatisch und du musst nichts mehr tun.

Schritt 7: Füge deinen Bildern den Alt-Text hinzu

Füge deinen Bildern immer den Alt-Text hinzu. Das ist gut für Suchmaschinen und der alternative Text wird automatisch zur „Beschreibung“ hinzugefügt, wenn jemand ein Bild von deiner Webseite auf Pinterest pinnt.

Du kannst dem Alt-Text deinen Titel hinzufügen und ein oder zwei beschreibende Sätze.

Schritt 8: Lass deinen Beitrag mit einer Frage ausklingen

Eine einfache und effektive Möglichkeit, deine Leser dazu zu ermutigen, mit deinem Beitrag zu interagieren und sich damit zu beschäftigen, ist eine Frage am Ende des Posts zu stellen. Es kann so einfach sein, wie „Welche Tipps fandest du hilfreich?“.

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Es geht darum, deine Leser zu ermutigen, Teil der Konversation zu werden. Wenn sie kommentieren, kannst du die Kommentare vertiefen und erweitern oder eine weitere Frage stellen. Das sorgt für treue Leser, weil sie wissen dass du dabei bist und dass ihre Meinung wichtig für dich ist.

Du kannst auch ein Umfrage-Plugin installieren und am Ende deines Posts eine Umfrage hinzufügen. Teile diesen Beitrag auch in den sozialen Netzwerken, denn das stärkt die Community und zeigt, dass du Wert auf Konversation legst.

Schritt 9: Verlinke intern

Ein interner Link bedeutet: du versiehst deinen Post mit einem Link, der zu einem anderen deiner Posts verlinkt. Dies kannst du jedesmal dann tun, wenn mehrere Posts miteinander relevant sind. Interne Links sind eine Art von „Linkbuilding“, das ist ein großer Teil dessen, was Google verwendet, um die besten Seiten zu einem Thema zu finden und es in den Suchergebnissen hoch einzustufen.

Linkbuilding ist eine große Sache, denn es ist eine Möglichkeit für deine Leser, über deine Inhalte abzustimmen. Suchmaschinen verwenden diese Daten als Hinweis auf die Beliebtheit deiner Webseite.

Schritt 10: Erstelle ein passendes Artikelbild

Passende Artikelbilder sind aus mehreren Gründen wichtig:

Erstens besteht eine gute Chance, dass dein Bild in den sozialen Netzwerken geteilt wird. Aus diesem Grund solltest du auch den Titel deines Posts zu deinem Bild hinzufügen.

Canva eignet sich hervorragend zum Erstellen von Artikelbildern oder Pinterest-optimierten Bildern. Du hast hier die Wahl zwischen horizontalen und vertikalen Vorlagen, bei denen du benutzerdefinierte Abmessungen, Farben, Schriftarten und Hintergründe wählen kannst. Du findest dort eine umfangreiche Bibliothek von Bildern und einige ziemlich coole Effekte, mit denen du etwas herumexperimentieren kannst. Und obwohl dort viele Bilder nur mit einem Premium-Account verfügbar sind, habe ich viele kostenlose Bilder gefunden und dann verwendet.

Ich verwende gern ein horizontales Bild als mein Artikelbild und teile es dann auf den verschiedenen Social Media Kanälen. Innerhalb eines Posts füge ich meistens eine passende Version des Bildes hinzu, dies dann allerdings vertikal. Diese Bilder erstelle ich extra für Pinterest, weil diese dort mehr Aufmerksamkeit bekommen. Der Traffic steigt, weil deine Posts beim Scrollen besser sichtbar sind.

Eine letzte Sache:

Wenn du deine Designfarben, Schriftarten usw. in einer Vorlage verwendest, kannst du für deine Posts einen Workflow erstellen und jede Menge Zeit sparen. Ich empfehle, dass du die Vorlage mit deinem Logo und deiner Webseite versiehst, damit die Nutzer deine Beiträge visuell erkennen.

Schritt 11: Mach es den Lesern leicht deine Artikel zu teilen

Ich empfehle die Installation von Shareaholic oder SumoMe (für WordPress) auf deiner Webseite. In beiden Fällen kannst du einfach die Social Buttons in jeden deiner Artikel hinzufügen und die Leser damit ermutigen, deinen Artikel mit ihren Followern und Freunden zu teilen.

Schritt 12: Gib deine Quellen bekannt

Wenn es sich bei deinem Post um eine Zusammenfassung handelt oder wenn du ein Zitat oder eine Referenz von einem anderen Blogger nutzt, gehe sicher, dass du ihn verlinkst und seinen Namen angibst.

Dies ist ein mächtiger Weg, um deinem Post Glaubwürdigkeit zu verleihen und Beziehungen rund um deine Nische aufzubauen. Sobald du den Beitrag veröffentlicht hast, kannst du dem jeweiligen Blogger bescheid geben. Teile ihm mit, dass du ihn in einem deiner Beiträge erwähnt hast. Dies sollte deinem Blog einen Schub geben.

Schritt 13: Veröffentlichen!

Hah, klingt verrückt, ich weiß! Du wärst überrascht, wenn du wüsstest, wie oft ich schon dachte, ich hätte einen Artikel veröffentlicht, dabei stand er immer noch tagelang nur auf Entwurf. Ich habe erst später herausgefunden, dass ich es tatsächlich vergessen hatte, ihn zu veröffentlichen. Sieh dir zuerst die Vorschau deines neuen Posts an, teste deine internen Links, sieh noch einmal nach, ob sich nicht doch noch irgendwo Rechtschreibfehler eingeschlichen haben und wirf nochmal einen letzten Blick auf deine Bilder.

Dann:

Klicke auf „Veröffentlichen“, schnapp dir ein Glas Wein und sei stolz auf dich! Du bist fertig. Juhuuuu!

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Gianna

Bloggerin mit dem Hang zu übertreiben... Ich schreibe für mein Leben gern - über Gott und die Welt - Inspirationen hab ich genug ;) Willst du mehr erfahren, dann klick auf "Über uns"

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