Die 5 ultimativen Regeln für Slow-Carb – gesund abnehmen

An allererster Stelle möchte ich erwähnen, dass für mich und sicher auch viele andere, Slow-Carb keine Diät ist. Slow Carb ist eine Ernährungsumstellung, die später, wenn man sein Wunschgewicht erreicht hat, natürlich angepasst werden darf und kann.

Du hast wahrscheinlich auch schon einige namhafte Diäten ausprobiert, zuerst mit Erfolg und dann bist du in den Jo-Jo-Effekt gerutscht? So erging es mir – immer und immer wieder. Doch dann habe ich die Slow Carb Ernährung für mich entdeckt und ich garantiere dir: die Kilos purzelten von Woche zu Woche.

Dieser kleine Leitfaden ist für die Slow Carb Ernährung, das bedeutet, hiermit baust du gezielt Fett ab, was du ja willst, oder?

Am Besten ist, du liest dir erstmal meine 5 Tipps durch. Dann wirst du merken, es ist gar nicht so schwer!

Das Tolle an Slow Carb ist, du brauchst in der ersten Zeit gar keinen Sport zu machen! Du hältst dich nur strikt an die vorgegebene Ernährung und los gehts mit dem gezielten Fettabbau. Bei Slow Carb geht es um 80 % Fettabbau, was ich sehr interessant finde. Wie ich dir schon in meinem letzten Artikel über Slow Carb erzählt habe, begann ich am 16. Februar 2017 mit der Ernährungsumstellung und habe dann zusätzlich Mitte Mai 2017 mit Fitness und Krafttraining begonnen, um meinen Körper wieder etwas in Form zu bekommen und habe seitdem fast 20 kg und 2 Kleidergrößen abgenommen.

Hier nun die fünf goldenen Regeln für Slow Carb:

 

1. Vermeide „weiße“ Kohlenhydrate

Das bedeutet im Einzelnen: lass alles, was aus Getreide hergestellt ist, einschließlich Mais, Brot, Kartoffeln, Nudeln, Reis (braun und weiß), Quinoa, Kartoffeln und vor allem panierte Dinge (wie gebratenes oder frittiertes Huhn) weg. Welche Lebensmittel gehören nicht dazu, obwohl sie „weiß“ sind 😉 : weiße Bohnen und Blumenkohl – die darfst du gerne und oft zu dir nehmen! Wenn ein Lebensmittel, ausser weiße Bohnen bzw. Hülsenfrüchte u. Gemüse jeder Art, weiß ist, vermeide es, denn es behindert deinen Fettabbau!

 

2. Esse die gleichen Mahlzeiten immer und immer wieder

Warum? Ganz einfach, weil du so einfacher planen kannst. Natürlich kannst du die Mahlzeiten variieren, aber du solltest immer wieder die gleichen Grundnahrungsmittel auf deinem Speiseplan stehen haben. So musst du nicht lange über deine Essensplanung nachdenken und sparst viel Zeit!

 

 

3. Trinke keine Kalorien

Viele, die ich kennenlernen durfte und sich auch am Slow Carb Konzept orientieren, trinken pro Tag eine Diätcola oder auch mal ein Glas Rotwein. Dies vermeide ich komplett. Die enthaltenen Zuckeraustauschstoffe in der Diät-Limo können für unseren Körper nicht besser sein als Zucker! Wein oder Limo trinke ich höchstens mal am „Cheat-Day“, dazu gleich mehr!

 

4. Iss kein Obst

Jetzt wirst du dich wundern, nicht wahr? Obst ist doch so gesund! Sicher wirst du dir jetzt denken: oh nein, wie soll ich ohne mein geliebtes Obst auskommen? Es ist nicht so schwer, wenn du weißt, dass dich der Fruchtzucker darin bremst, Fett zu verbrennen. Das gleiche gilt auch für Süßkartoffeln – lass sie weg! Der Kohlenhydrat-Inhalt dieser Früchte ist hoch und leicht verdaulich, d.h., dass dein Blutzuckerspiegel steigt und dann kommt der Heißhunger und zudem wird die Fettverbrennung unheimlich gestört.

Also: Obst und Süßkartoffeln nur noch am „Cheat-Day“.

 

5. Lege einen Tag Pause ein – der Cheat-Day

Nun sind  wir beim interessantesten Punkt – dem Cheat-Day. Ich nenne ihn immer liebevoll „Fresstag“, weil ich an diesem Tag alle 4 vorangegangenen Regeln vergesse und alles esse, worauf ich Hunger habe. Iss an diesem Tag wirklich was du möchtest. Sei es Schokolade, Eis, Pizza, Hamburger usw. Dieser Cheat-Day verhindert Heißhungerattacken und kurbelt den Stoffwechsel wieder etwas an.

Folgende Grundnahrungsmittel für Slow Carb möchte ich dir empfehlen, diese solltest du immer im Haus haben:

Proteine:

  • Eier
  • Hühnerbrust, Hähnchenschenkel
  • Rindfleisch
  • Fisch (Lachs, Heilbutt)
  • Schweinefleisch

Hülsenfrüchte:

  • Linsen
  • Bohnen (alle Sorten)
  • Erbsen

Gemüse:

  • grünes Gemüse, wie Spinat, Mangold, Kohl, Gurken, Salat
  • gemischtes Gemüse (ausser Kartoffeln)
  • Kohl (Kimchi, Sauerkraut)
  • Spargel
  • Kreuzblütler, wie Brokkoli, Blumenkohl

Diese Grundnahrungsmittel sollen nur die Basis für deine Küche darstelle. Es gibt weitaus mehr Nahrungsmittel, die du essen kannst und in das Slow Carb Konzept hineinpassen. Hierfür werde ich in den nächsten Tagen einen eigenen Artikel veröffentlichen, so dass du eine bessere Übersicht hast. Ausserdem werde ich dir auch einige Rezepte zum Nachmachen zur Verfügung stellen. Dies werden einfachste Rezepte sein, um dir dein Einstieg zu erleichtern.

Achte nur darauf, dass deine Mahlzeiten genug Proteine, Hülsenfrüchte und Gemüse enthalten. Gute Fette (z.B. Kokosöl) sind auch wichtig!

Nun werde ich noch etwas gezielter auf Fragen, die mir zugeschickt worden sind eingehen:

Sollte ich frühstücken?

Ja, das solltest du. Du solltest 30 Minuten nach dem Aufstehen, spätestens innerhalb der ersten Stunde, eine Mahlzeit zu dir nehmen! Am Besten enthält diese wertvolle Proteine. In den ersten Woche habe ich deshalb immer Eier zum Frühstück gegessen. Diese kannst du mit Linsen und/oder Spinat und einer halben Avocado pimpen 🙂

Muss ich Sport machen?

Wie schon gesagt, der Fettabbau mit Slow Carb klappt auch ohne Sport. Du wirst sehen, in den ersten Wochen wirst du viele Kilos verlieren. Der Sport an sich ist erst einmal auch gar nicht so wichtig. Bewegung ist aber dennoch sehr wichtig, denn somit kannst du einige Kalorien verbrennen und den Fettabbau unterstützen.

Tipp für mehr Bewegung: nutze Treppen statt eines Aufzuges, parke dein Auto weiter weg, so dass du mehr gehst, laufe zu deinem Kollegen in der Arbeit, anstatt ihn anzurufen. Fahre mit dem Fahrrad oder laufe, anstatt das Auto zu benutzen.

Du wirst sehen, schon bald wirst du dich viel fitter fühlen – ganz sicher!

Wenn du nach einiger Zeit merkst, dass du nach dem Abnehmen nun doch gerne etwas Sport machen möchtest, sind dir natürlich  keine Grenzen gesetzt. Ich habe langsam angefangen, habe nur zu Hause trainiert. Mit ein paar kleinen Übungen fing es an. Ich habe mir eine Kettlebell und eine Gymnastikmatte zugelegt und im Internet nach passenden Übungen für mich gesucht. So begann ich  langsam, meinen Körper zu definieren, d.h. wieder in Form zu bringen. Ein paar Wochen später habe ich mich dann im Fitnessstudio angemeldet und mir einen individuellen Trainingsplan erstellen lassen. Und ich muss sagen, ich fühle mich gut damit. Probiere es einfach einmal aus – es ist nicht schwer!

Sollte ich Nahrungsergänzungsmittel zu mir nehmen?

Ich beantworte diese Frage nicht wirklich gerne. Warum? Weil ich von diesen Nahrungsergänzungen nichts halte – es ist auch ohne machbar – definitiv! Wenn du richtig isst, dich an das Konzept hältst, bekommst du auch genug Nährstoffe, die dein Körper braucht! Für mich sind Nahrungsergänzungsmittel nur gut für den, der sie vertreibt bzw. für sein Portmonee.

Iss z.B. Avocados, um Kalium zu dir zu nehmen und wenn du merkst, dass du schlecht schläfst, kannst du dir gerne Magnesium zulegen, wovon du 500 g pro Tag, am Besten vor dem Schlafengehen einnimmst.

Muss ich den „Cheat-Day“ einhalten?

Ja, das solltest du, denn dieser verhindert Heißhungerattacken und bringt deinen Stoffwechsel wieder in Schwung!

Ausserdem möchte ich dir noch mit auf den Weg geben: Trinke viel Wasser. Lege dir eine App für dein Smartphone zu, so kannst du deine Wasseraufnahme bequem verfolgen.

 

 

 

Das Ziel: 3 Liter pro Tag – entweder Wasser oder ungesüßte Tees.

 

 

 

Hast du noch Fragen? Stell sie mir einfach in den Kommentaren! In den nächsten Tagen werde ich dir noch mehr über das Slow Carb Konzept verraten.

 

    

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